Bahai News -- Stuttgarter Nachrichten - Bahai suchen die Begegnung Stuttgart


Artikel aus den
Stuttgarter Nachrichten
vom 17.01.2003

Bahai suchen die Begegnung

Forum zum Weltreligionstag im Neuen Schloss
 
Vorurteile abzubauen und Anhänger ver- schiedener Religionen miteinander ins Gespräch zu bringen - das sind die Ziele einer Diskussionsveranstaltung, zu der die Stuttgarter Bahai-Gemeinde ins Neue Schloss einlädt. Anlass ist der Weltreligionstag, der am Montag begangen wird.

VON ALEXANDER HETTICH

Bereits 1951 hat die örtliche Gemeinde der Bahai, einer Religionsgemeinschaft mit rund sechs Millionen Mitgliedern in 190 Ländern, mit dem Weltreligionstag in Stuttgart ein Zeichen für Verständigung und Austausch gesetzt. In der Landeshauptstadt war die Tradition dann zwischenzeitlich eingeschlafen, wurde aber vor drei Jahren wieder belebt. Etwa 60 Gläubige bekennen sich in Stuttgart zu der vor rund 150 Jahren entstandenen Bahai-Religon, deren Anhänger glauben, dass sich Gott in jeder Weltreligion offenbart. "Nicht zuletzt durch die Terroranschläge des 11. September", so Michael Gollmer vom Arbeitskreis Weltreligionstag, sei die Bedeutung des interreligiösen Dialogs wieder ins Bewusstsein gerückt. "Wir wollen einen Ort der Begegnung schaffen, um Ängste und Vorurteile abzubauen." Auch sollen die verschiedenen Organisationen, die sich in Stuttgart bereits für die Zusammenarbeit über Glaubensgrenzen hinweg engagieren, beim Weltreligionstag Gelegenheit finden, "ein Netzwerk zu knüpfen".

Welche Qualitäten braucht eine Friedenskultur? Über diese Frage diskutieren Bar- bara Traub, Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, die evangelische Theologin Godlind Bigalke, Nesteren Inci-Bergemann, Expertin für Migrationsfragen, Farah Dustdar vom Bahai-Frauenforum und die Islamwissenschaftlerin Isabel Schayani am Montag von 20 Uhr an im Weißen Saal des Neuen Schlosses.

"Das wird keine abgehobene Debatte über Fragen des Weltfriedens", betont Hartmut Nowotny vom Arbeitskreis. "Gemeinsam mit den Besuchern wollen wir überlegen, was jeder Einzelne für den Frieden tun kann." Schon am Sonntag dann lesen Vertreter des Judentums, des Buddhismus, des Islam, des Christentums und der Bahai in der Esslinger Frauenkirche aus ihren heiligen Schriften. Beginn ist um 19 Uhr.

Aktualisiert: 18.01.2003, 06:04 Uhr

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